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 brauneck lenggries
etwa 70 km ab poing
der streidlhang ist das letzte stück der weltcupabfahrt, auf dem sich vor allem die
anfängerkurse tummeln. besonders hervorzuheben ist hier die alte mulistation, die
von allen hier erwähnten skihütten die sympathischte ist, sehr gutes essen, anständige portionen, super freundliches
personal und als geheimtipp ein sehr gemütlicher, geheizter außenbereich, in dem geraucht werden darf. da rentiert es sich
auch nur zum essen die weltcupabfahrt zu nehmen und danach mit der gondel wieder rauf zu fahren.
ebenfalls einen guten einstieg in das skigebiet bietet der jaudenhang (website mit dem bayern-lied von
haindling), einkehr nicht ganz so perfekt wie beim streidlhang, dafür gibt es einen netten skiverleih, bei dem es zu vernünftigen
preisen alles gibt, was man beim skifahren vergessen haben kann, z. b. skibrillen.
wenn es sich mit der mulistation nicht ausgeht, kann man in die stie-alm gehen und eine fantastische
aussicht genießen. die guluschsuppe schmeckt gut, die fleicheinlage erinnert allerdings eher an das, was man beim selbermachen
weggeschnitten hat.
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 spitzingsee
etwa 75 km ab poing
die osthangalm ist eine sehr schöne und urige hütte, die leider bei viel andrang stress
verursachen kann, da essens- und getränke-ausgabe getrennt sind, so dass man sich zwei mal anstellen muss. das personal bei der
essensausgabe setzt kontraste zum bayerischen flair mit berliner akzent. das essen ist weder billig noch schlecht, allerdings überzeugen
die standardisierten formfleischstücke in der gulaschsuppe nicht recht.
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 winklmoosalm/steinplatte
etwa 115 km ab poing
auf der winklmoosalm haben wir bisher nur die rosshütte ausprobiert, in der sehr
herber bayerischer charme von pappbechern und saftigen preisen ergänzt wird. zum aufwärmen ist die hütte nichts, weil man sich
nicht reinsetzen kann, es ist mehr ein alpenkiosk. sonnencreme kann man dort auch nicht kaufen, aber der wirt schenkt eine handvoll von der
seinen her, wenn man danach fragt. die kochend heiße schokolade im pappbecher läßt sich ohne verbrennungen an den
handflächen kaum transportieren, schmeckt aber so gut, dass kim gleich noch eine wollte. selbiges gilt für den tee. auch die
würstel und der senf dazu schmecken selten gut. man muss jetzt für sich selber entscheiden, ob eine mittelmässige heiße
schokolade im urigen haferl besser ist, als eine exzellente im pappbecher.
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 obertauern
etwa 230 km ab poing
rund 100 km pisten auf knapp 1.800 bis 2.300 m höhe, präpariert von österreichern, und pisten präperieren können sie.
auf den schnee kann man sich also getrost verlassen. wenn das wetter noch dazu passt, sind alle voraussetzungen für perfektes skivergnügen
erfüllt. auch beim einkehren setzen die österreicher maßstäbe, gleichwohl es nicht jedem skifahrer auf 2.000 m höhe nach
schickimicki-bars wie der sennbar verlangt. recht bequem sind
die roten retro-polster aber schon und die vorgesetzten getränke waren allesamt wie man es sich wünscht. weiterer pluspunkt an der
österreichischen gastronomie: das rauchen ist erlaubt. so erreicht der wirt am ende, dass der skigast sich sauwohl fühlt. ebenfalls nichts
zu beanstanden gibt es an der diktnalm, sehr nettes personal, vernünftige preise, anständige portionen
und gut war es auch.
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 olang - valdoara
etwa 290 km ab poing
im späten märz rettet nur noch der in weißen streifen über die braungünen almen gespritzte kunstschnee
das skifahrvergnügen. wobei sich das vergnügen gar nicht so sehr auf das fahren bezieht, das im ab mittag sulzigen schnee mehr
anstrengend als vergnüglich ist, als auf die pure anwesenheit auf dem berg. bei herrlicher frühlingssonne in einem liegestuhl im schnee
ein weißbier zu genießen, ist schon eine feine sache. mit dem essen ist es etwas schwieriger als mit den getränken, es scheint als
könne sich die hiesige gastronomie nicht recht zwischen italienischer und südtrioler küche entscheiden, so das die auswahl in den
speisekarten und auch die darbietung eher an auto-grill raststätten erinnert. das paßt aber gut zu den pisten, die auch
weitgehend als mehrspurige autobahnen präpariert sind. die klassische gulaschsuppe gibt es in den autobahnraststätten trotzdem, z. b. im
kron-restaurant gleich unterhalb des kronplatz gipfels. eine kostprobe musste allerdings wegen des preises von 8 euro entfallen. im
gesamten skigebiet gibt es etwa 40 weitere hütten, stuben und bars, die ab
frühem nachmittag zu heftigem apres ski einladen. für freunde des oktoberfestes eine absolute empfehlung, wer mehr zur historischen
wiesn tendiert, sollte sich eher fern halten.
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