annette

 lucie

 maya

 kim

 stephan

 harry & sally



 notizen

 ahnenreihe

 photoalben

 gästebuch

 links

 impressum

fast so wichtig wie das skifahren selbst, der einkehrschwung


..und natürlich das wetter:
skigebiete-test wetter bayern
br winter-reisewetter


brauneck lenggries etwa 70 km ab poing

der streidlhang ist das letzte stück der weltcupabfahrt, auf dem sich vor allem die anfängerkurse tummeln. besonders hervorzuheben ist hier die alte mulistation, die von allen hier erwähnten skihütten die sympathischte ist, sehr gutes essen, anständige portionen, super freundliches personal und als geheimtipp ein sehr gemütlicher, geheizter außenbereich, in dem geraucht werden darf. da rentiert es sich auch nur zum essen die weltcupabfahrt zu nehmen und danach mit der gondel wieder rauf zu fahren.

ebenfalls einen guten einstieg in das skigebiet bietet der jaudenhang (website mit dem bayern-lied von haindling), einkehr nicht ganz so perfekt wie beim streidlhang, dafür gibt es einen netten skiverleih, bei dem es zu vernünftigen preisen alles gibt, was man beim skifahren vergessen haben kann, z. b. skibrillen.

wenn es sich mit der mulistation nicht ausgeht, kann man in die stie-alm gehen und eine fantastische aussicht genießen. die guluschsuppe schmeckt gut, die fleicheinlage erinnert allerdings eher an das, was man beim selbermachen weggeschnitten hat.

spitzingsee etwa 75 km ab poing

die osthangalm ist eine sehr schöne und urige hütte, die leider bei viel andrang stress verursachen kann, da essens- und getränke-ausgabe getrennt sind, so dass man sich zwei mal anstellen muss. das personal bei der essensausgabe setzt kontraste zum bayerischen flair mit berliner akzent. das essen ist weder billig noch schlecht, allerdings überzeugen die standardisierten formfleischstücke in der gulaschsuppe nicht recht.

winklmoosalm/steinplatte etwa 115 km ab poing

auf der winklmoosalm haben wir bisher nur die rosshütte ausprobiert, in der sehr herber bayerischer charme von pappbechern und saftigen preisen ergänzt wird. zum aufwärmen ist die hütte nichts, weil man sich nicht reinsetzen kann, es ist mehr ein alpenkiosk. sonnencreme kann man dort auch nicht kaufen, aber der wirt schenkt eine handvoll von der seinen her, wenn man danach fragt. die kochend heiße schokolade im pappbecher läßt sich ohne verbrennungen an den handflächen kaum transportieren, schmeckt aber so gut, dass kim gleich noch eine wollte. selbiges gilt für den tee. auch die würstel und der senf dazu schmecken selten gut. man muss jetzt für sich selber entscheiden, ob eine mittelmässige heiße schokolade im urigen haferl besser ist, als eine exzellente im pappbecher.

obertauern etwa 230 km ab poing

rund 100 km pisten auf knapp 1.800 bis 2.300 m höhe, präpariert von österreichern, und pisten präperieren können sie. auf den schnee kann man sich also getrost verlassen. wenn das wetter noch dazu passt, sind alle voraussetzungen für perfektes skivergnügen erfüllt. auch beim einkehren setzen die österreicher maßstäbe, gleichwohl es nicht jedem skifahrer auf 2.000 m höhe nach schickimicki-bars wie der sennbar verlangt. recht bequem sind die roten retro-polster aber schon und die vorgesetzten getränke waren allesamt wie man es sich wünscht. weiterer pluspunkt an der österreichischen gastronomie: das rauchen ist erlaubt. so erreicht der wirt am ende, dass der skigast sich sauwohl fühlt. ebenfalls nichts zu beanstanden gibt es an der diktnalm, sehr nettes personal, vernünftige preise, anständige portionen und gut war es auch.

olang - valdoara etwa 290 km ab poing

im späten märz rettet nur noch der in weißen streifen über die braungünen almen gespritzte kunstschnee das skifahrvergnügen. wobei sich das vergnügen gar nicht so sehr auf das fahren bezieht, das im ab mittag sulzigen schnee mehr anstrengend als vergnüglich ist, als auf die pure anwesenheit auf dem berg. bei herrlicher frühlingssonne in einem liegestuhl im schnee ein weißbier zu genießen, ist schon eine feine sache. mit dem essen ist es etwas schwieriger als mit den getränken, es scheint als könne sich die hiesige gastronomie nicht recht zwischen italienischer und südtrioler küche entscheiden, so das die auswahl in den speisekarten und auch die darbietung eher an auto-grill raststätten erinnert. das paßt aber gut zu den pisten, die auch weitgehend als mehrspurige autobahnen präpariert sind. die klassische gulaschsuppe gibt es in den autobahnraststätten trotzdem, z. b. im kron-restaurant gleich unterhalb des kronplatz gipfels. eine kostprobe musste allerdings wegen des preises von 8 euro entfallen. im gesamten skigebiet gibt es etwa 40 weitere hütten, stuben und bars, die ab frühem nachmittag zu heftigem apres ski einladen. für freunde des oktoberfestes eine absolute empfehlung, wer mehr zur historischen wiesn tendiert, sollte sich eher fern halten.


zurück